Sebastian Schwab
Komponist | Dirigent

Sebastian Schwab wurde 1993 geboren.

Schwab dirigierte u.a. das Berner Symphonieorchester, das Münchener Kammerorchester, die Münchner Symphoniker, das Musikkollegium Winterthur, die Norddetusche Philharmonie Rostock, die Staatsphilharmonie Nürnberg, die Stuttgarter Philharmoniker und den Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn bei Konzerten und Opern - und Tanzproduktionen wie "The turn of the screw", "Le sacre du printemps", "Humanoid" (Konzert Theater Bern), "Der fliegende Holländer" (Opernfestspiele Heidenheim) oder "The sweat of the sun" (Münchener Biennale). Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Assistent des GMD Cornelius Meister an der Staatsoper Stuttgart, seit der Spielzeit 2018/19 Assistent des Chefdirigenten Kevin John Edusei bei den Münchner Symphonikern und seit 2019 Stipendiat des Deutschen Dirigentenforums.

Schwabs Werke wurden von Ensembles wie dem Berner Symphonieorchester, der Magdeburgischen Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier oder dem UniChor München uraufgeführt. 2019 komponierte und arrangierte Schwab für das Berner Symponieorchester und das Schweizer Rap-Duo "Lo&Leduc" für die Cross-Over-Konzerte "Über ds Chrüz". Schwabs kompositorisches Schaffen umfasst mehr als fünfzig Werke für Soloinstrumente, kammermusikalische Besetzungen, Gesang mit Klavier und Ensemble, Chor und Orchester. Prägend für seine kompositorische Denkweise war die Begegnung mit dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis in Athen. Schwab komponierte im Auftrag des Schott-Verlags dreizehn Melodien des Griechen für Gesang und Klavier neu. Diese Zusammenarbeit wurde 2015 bei Schott/Wergo unter dem Titel "Echowand" als Notenmaterial und CD veröffentlicht. Schwab wurde für dieses Projekt mit dem "Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis" der Stadt München und dem "supersonic award" der Musikzeitschrift "pizzicato" ausgezeichnet. Seine Kompositionen wurde u.a. bei den Opernfestspielen Heidenheim (Kinderoper "Moses Entscheidung", Libretto: Kai Weßler), der Eröffnung des israelischen Generalkonsulats München, der Siemens Musikstiftung, dem "aDevantgarde-Festival" München, dem "Impuls-Festival" Sachsen-Anhalt und im Konfuzius-Institut Hamburg gespielt. 2014 erschienen zwei geistliche Chormotetten beim Helbling Verlag als Notenmaterial und als CD.

Ab 2007 studierte Schwab – zunächst als Jungstudent – Komposition bei Prof. Kay Westermann und später bei Prof. Jan Müller-Wieland, Violine bei Prof. Olga Bloch-Voitova und Musiktheorie/Gehörbildung bei Prof. Stefan Rohringer (Masterarbeit "Jeux von Claude Debussy - Analyse") an der HfMT München. Kompositionsunterricht bei Jörg Widmann, Dirigierunterricht bei Bruno Weil und Violinunterricht u.a. bei Zakhar Bron bereicherten seine Ausbildung. Derzeit studiert er Orchesterdirigieren bei Prof. Marcus Bosch, Prof. Georg Fritzsch und Prof. Alexander Liebreich in München.